Märchen für die Welt – Hans Christian Andersen

Generationen von Kindern sind mit seinen Geschichten aufgewachsen. Auf der ganzen Welt ist Hans Christian Andersen als Märchenautor bekannt und beliebt. Am 2. April wird sein Geburtstag als Tag des Kinderbuches gefeiert.

Dabei schrieb er für Kinder und Erwachsene: „Ich erzähle den Kindern, während ich daran denke, dass Vater und Mutter oft zuhören, und ihnen muss man etwas für den Verstand geben.“ Das tat er. Seine Erzählungen sind anders als die Märchen der Grimms oft tieftraurig und ohne Happy End. Die Meerjungfrau, die sich für ihren Prinzen in ein menschliches Wesen verwandelt, bekommt ihn am Ende nicht. Der standhafte Zinnsoldat landet nach einer irren Odyssee zwar wieder im behüteten Zuhause, am Ende aber leider auch im Ofen. Und das Mädchen mit den Schwefelhölzern, das in einer kalten Winternacht erfriert, liest sich wie eine bittere Sozialkritik. Die Märchen spiegeln oft Andersens eigene Erfahrungen wider.

Denn der dänische Märchendichter hatte es nicht leicht im Leben. In ärmlichen Verhältnissen wächst er in der Kleinstadt Odense auf. Um dem Elend zu entfliehen, macht er sich mit gerade einmal 14 Jahren auf nach Kopenhagen. Hier sucht er sein Glück und will berühmt werden. Nach zahlreichen Enttäuschungen und der Suche nach seiner Bestimmung wird er ein erfolgreicher Schriftsteller. Die Märchen schreibt er freilich erst nur aus Geldnot. Von der lukrativen Einnahmequelle werden sie zu seinen bedeutendsten schriftstellerischen Werken.

Die Dokumentation erzählt vom bewegten Leben des dänischen Nationaldichters und taucht in die aufregende Welt seiner Märchen ein.

Nacht in der Schweiz

Auf unserer 3teiligen Reise durch eine Nacht in der Schweiz von der Dämmerung bis zum Morgengrauen nehmen wir die Zuschauer*innen mit auf Helikopter- und Drohnenflüge quer durch das Land und besuchen Menschen, die dann noch arbeiten. Spektakuläre Luftaufnahmen verleihen dem Land eine geheimnisvolle Schönheit. Es entstehen Bilder, die wir so noch nie gesehen haben. Und verschiedene Menschen, die nachts aktiv sind, erzählen ihre Geschichten: Wir sind dabei bei Nachtskitouren, Pistenpräparationen und Hundeschlittenrennen im Winter, begleiten Grenzwächter*innen, Vogelberinger*innen, Film-Dreharbeiten, Schwertransporte und Streetartkünstler*innen im Sommer und Herbst. Eine hochwertige Serie mit interessanten Geschichten und tollen Bildern.

Die Druiden – geheimnisvolle Priester der Kelten

Lange war über die religiösen Würdenträger*innen der Kelten, die Druiden, nur das bekannt, was antike Autor*innen aus Griechenland und Rom über sie berichteten. Faszinierende archäologische Funde der vergangenen Jahre bieten neue Einblicke in die kultische Praxis der Eisenzeit. Sie erlauben Rückschlüsse auf die Bedeutung der Druiden in der keltischen Gesellschaft. Mit ihren Ritualen rund um Misteln, Eichenwälder, Zaubertrunk und Menschenopfer üben sie auch heute noch eine große Anziehungskraft auf viele Menschen aus. Doch was an diesem Bild ist historisch belegbar? Was pure Projektion? Wer waren die Druiden wirklich? Welche Rolle spielten sie in der keltischen Gesellschaft und wieviel Wahrheit liegt in dem Bild vom weisen bärtigen Mann, der in hellem Gewand mit Sichel in der Hand Mistelzweige schneidet? Archäologische Stätten und Funde in Frankreich, Deutschland und England zeigen ein neues Bild und lassen sogar die Vermutung zu, dass nicht nur Männer Druiden waren.

Krank vor Hitze? Wie das Klima unsere Gesundheit verändert

Der Klimawandel ist das große Thema unserer Zeit. Allgegenwärtig, medial präsent, in unserem Alltag angekommen, denn er stellt ein hohes Risiko für die gegenwärtige und zukünftige Gesundheit der Bevölkerung dar. Laut Prognosen wird allein die Durchschnittstemperatur in Deutschland um 1,0 bis 1,3°C bis 2050 und um 3,7°C bis ins Jahr 2100 ansteigen. Die Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen wird in Zentraleuropa zunehmen. Geschieht nichts, werden bis zum Ende des Jahrhunderts fünf jährliche Hitzewellen mehr in Norddeutschland erwartet, in Süddeutschland sogar bis zu 30. Das hat Folgen für uns: Denn der Klimawandel verändert unser gesamtes Ökosystem; und das wirkt sich auf unsere Gesundheit aus. Steigende Temperaturen befördern z.B. die Ausbreitung der asiatischen Tigermücke und anderer Überträger von hier bisher unbekannten Infektionskrankheiten. Sie verändern auch die Biologie allergener Pollen, die Dauer des Pollenfluges verlängert sich und die Pollenmenge steigt, was Asthma und allergische Reaktionen verstärkt. Höhere Temperaturen können in Seen und in der Ostsee zu Algenblüten durch Cyanobakterien (Blaualgen) führen, was Hautreizungen verursachen kann. Außerdem wird die Erwärmung der Ostsee voraussichtlich das Risiko von Vibrio-Infektionen erhöhen. – Inzwischen protestieren nicht mehr nur Schüler weltweit für wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz des Klimas. Die Menschen sind besorgt: Denn es geht nicht mehr nur um die Veränderung unserer Umwelt, es geht unmittelbar um unsere Gesundheit.

Doch: Inwiefern macht uns die Umwelt krank und mit welchen Entwicklungen müssen wir in Zukunft rechnen? – Die 45-minütige Dokumentation „Macht unser Klima krank?“ stellt Fragen und gibt Antworten. Sie zeigt auf, welche Auswirkungen der Klimawandel bereits heute auf die menschliche Gesundheit hat, mit welchen Problemen und Risiken wir in Mitteldeutschland konfrontiert sind. Die Dokumentation möchte aber auch Chancen und Problemlösungen aufzeigen; Wege, den Klimawandel aufzuhalten und Anpassungsstrategien an die Folgeerscheinungen des veränderten Klimas. Wir sprechen mit Wissenschaftlern und Forschern; mit Menschen, die sich tagtäglich dafür einsetzen, sich und uns besser an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen.

Trump, meine amerikanische Familie und ich

Ingo Zamperoni unterwegs in einem zerrissenen Land

Ingo Zamperoni kennt die USA wie nur wenige, nicht nur, weil er schon als Student prägende Jahre hier verbracht und später als US-Korrespondent über die Amerikaner*innen berichtet hat. Der Moderator der ARD-Tagesthemen ist mit der Amerikanerin Jiff verheiratet und hat eine große Verwandtschaft in den Staaten. Und die ist ebenso gespalten über den konservativen Präsidenten Donald Trump wie das ganze Land.  Schwiegervater Paul hat den umstrittenen Republikaner ins Weiße Haus gewählt. Darüber ist Zamperonis Frau Jiff ähnlich entsetzt wir ihre Mutter Lynn.  Ingo Zamperoni möchte kurz vor der Präsidentschaftswahl herausfinden, warum nicht nur seine Schwiegerfamilie, sondern das ganze Land so zerrissen ist. Zamperoni begibt sich auf eine familiäre-politische Spurensuche. Er will verstehen, was seinen Schwiegervater Paul an dem polternden Präsidenten begeistert? Wie schafft er es, über die vielen Lügen, Ungereimtheiten und Entgleisungen hinweg zu sehen? Und wie geht der zweite Mann seiner Schwiegermutter, der Schwarz ist, mit dem Rassismus in Trumps Amerika um? Und müssen aber vielleicht sogar Zamperonis Frau und die Schwiegermutter, die Demokratinnen in der Familie, nach vier Jahren Trump gewisse Erfolge seiner Politik eingestehen? Und: Wie wird die Verwandtschaft im November abstimmen?

Durch seinen persönlichen Zugang bringt uns der prominente Anchor die Gedankenwelt der Amerikaner*innen auf einzigartige Art und Weise näher. Ein Erklärungsversuch, der zum Nachdenken anregt.

Abenteuer Ernte

Wenn ein Vollernter sechs Tonnen Bohnen in der Stunde vom Feld holt, wenn ein komplettes 32 Hektar großes Weizenfeld innerhalb von drei Stunden abgemäht wird oder wenn pro Tag allein eine Pflanzmaschine bis zu einer Million Eisbergsalatpflänzchen in den Boden bringt – dann ist Hochsaison auf norddeutschen Feldern.

Hinter diesen gigantischen Dimensionen stehen Landwirt*innen, die jedes Jahr erneut mit Kälteeinbrüchen, Rekordhitze, zu viel oder zu wenig Regen kämpfen müssen. Und als wäre das nicht genug, kam 2020 dazu noch Corona. Tausende Erntehelfer*innen konnten nicht einreisen, Felder nicht bestellt und Spargel nicht gestochen werden. Würden die Landwirt*innen in Norddeutschland in der Lage sein, auch in diesem Jahr die gewohnten Mengen zu ernten, die Versorgung zu garantieren, alles zu stabilen Preisen? Oder würde Corona den Ruin bedeuten? 2020 stellt die Landwirt*innen vor große Herausforderungen.

Vanessa Kossen und Arne Jessen haben große und bedeutende Erzeuger*innen eine Saison lang begleitet und Menschen kennengelernt, die mit Herzblut, Risikobereitschaft und Liebe zum Produkt Gemüse, Obst und Getreide anbauen. Dinge, die wir ganz selbstverständlich täglich in den Supermärkten kaufen können.

Gefördert mit Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

Der Schatz im Wüstensand – Turkmenistans antikes Erbe

Turkmenistan galt lange Zeit als ärmste Region der Sowjetunion. Es gehört zu den wohl unbekanntesten und verschlossensten Ländern der Welt. Heute haben Erdöl und Erdgas das Land im Westen Zentralasiens reich gemacht.  Zum ersten Mal seit 10 Jahren konnte ein Filmteam ungehindert beeindruckende Ausgrabungsorte besuchen und internationale Forscherteams bei der Arbeit an für lange Zeit „verbotenen“ Plätzen begleiten.

Vor 4000 Jahren lag ein Machtzentrum der antiken Welt in Turkmenistan. Obwohl zeitgleich mit den Hochkulturen Mesopotamiens und Ägyptens aufblühend, geriet das Reich ‚Margiana‘ vollständig in Vergessenheit. Erst vor kurzem entdeckten Archäologen mitten in der Wüste Karakum in der damaligen Hauptstadt Gonur Depe Palastbauten und prächtige Grabschätze.

Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen die Dimensionen der „verlorenen“ Metropolen in einer lebensfeindlichen Umwelt. Auch im benachbarten Ulug Depe bringt ein internationales Forscherteam monumentale Festungsanlagen ans Tageslicht. Die Ruinenstädte Merw und Köneügentsch werden von der UNESCO zu Stätten des Weltkulturerbes erklärt.

Plötzlich gelangt Zentralasien in den Blickpunkt der Wissenschaft und der Medien. Warum stiegen seit der Bronzezeit in Turkmenistan mächtige Reiche auf und gingen wieder unter? DNA-Analysen belegen eine hohe Mobilität der Bevölkerung, Fernkontakte reichten bis nach Indien, den Ural und das Mittelmeer. Die Seidenstraße zwischen China und Europa wurde für Jahrtausende zur wichtigsten Handelsroute der Welt und machte Turkmenistan zum bedeutenden Hotspot der Geschichte.

Söhne der Sonne – Die Inka

Wie aus dem Nichts tauchen die Inka auf und innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelt sich ihr Reich zum größten Imperium der damaligen Welt. Sie herrschen über mehr als 200 Völker mit gut 10 Millionen Menschen.

Von einem sagenhaften Goldland, ist damals im fernen Europa die Rede und weckt dort fatale Begehrlichkeiten. Gold, das sind die „Tränen der Sonne“, so sehen es die Inka. Für sie hatte das Edelmetall ausschließlich spirituellen Wert und keinerlei materiellen.

Faszinierend und zugleich fremd ist uns die Kultur. Ihren Göttern opfern die Inka auch Menschen – bevorzugt Kinder. In den Augen der Inka galten sie als Auserwählte.

Bis heute umgibt die Inka eine Aura des Rätselhaften. Wie konnte ihr kometenhafter Aufstieg in so kurzer Zeit gelingen? Und wie konnte es einer Hand voll Spanier gelingen das Imperium zu Fall zu bringen?

Kaminer Inside: Kultursommer mit Hindernissen

Sommer, das ist die Jahreszeit der Festspiele, Konzerte und Volksfeste in ganz Europa. Anders 2020: Aufgrund der Corona-Krise sind bis mindestens Ende August Großveranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verboten – und was danach möglich ist, steht noch in den Sternen. Steht uns ein Sommer OHNE Kultur bevor? Ist das überhaupt möglich? Gibt es Alternativkonzepte? Was geschieht an den Orten, die sonst Sommer für Sommer Austragungsort prestigeträchtiger Kulturveranstaltungen sind und von Besuchermassen überrollt werden? Was bedeutet das für die Veranstalter*innen und Künstler*innen vor Ort, was für uns Besucher*innen? Wie ist die Stimmung vor Ort?

Wladimir Kaminer ist als Schriftsteller selbst akut betroffen: Fast alle seine Lesungen und Veranstaltungen wurden schon abgesagt, private Theater – und Konzertbesuche sind unmöglich, seinen Urlaub hat er bereits storniert.

Er nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine Reise durch die drei 3sat-Länder, ins Herz der Festspiel-Branche: Er fährt an die verwaisten Spielstätten und trifft Künstler*innen, Organisatoren und Anhänger*innen. Seine Reise führt ihn an drei sehr unterschiedliche Orte, die allesamt zu den meist besuchten und renommiertesten Kulturstätten Europas zählen: die Passionsspiele Oberammergau, das Jazzfestival in Montreux und die Bregenzer Festspiele. 

37°: Die Reifeprüfung – Erwachsen werden in schwierigen Zeiten

Erwachsen werden ist immer kompliziert, aber wie schwierig ist es Abitur zu machen während einer Pandemie? Die Corona-Krise ist eine Zäsur, die eine Generation prägt. Es gibt jetzt das Leben vor Corona und danach.

Die Zeit des Abiturs ist an sich ein emotionaler Ausnahmezustand, Angst und Unsicherheit gehören dazu. Dafür soll nach den Prüfungen die große Freiheit kommen – der beste Sommer des Lebens. Stattdessen kam in diesem Jahr Corona.

Zoe ist 18 Jahre alt und besucht die Hamburger Klosterschule. Anfang März waren in Hamburg Ferien und Zoe im Skiurlaub. Danach sollten die Abiturient*innen ihren letzten Schultag haben, die Motto-Woche feiern und dann ab Mitte April ihre Prüfungen absolvieren. Doch wegen der Pandemie kam alles anders: Auf die Ferien folgte die Schulschließung, im Anschluss eine Debatte, ob und wie das Abitur stattfinden könnte. Zwei Hamburger Abiturient*innen starten eine Online-Petition und fordern ein Durchschnittsabitur: Die Noten der letzten zwei Jahre sollen den Abi-Schnitt bilden, ganz ohne Prüfungen. „Ich will kein Abitur ohne Prüfung. Wahrscheinlich heißt es sonst für immer, wir haben das Corona-Abitur, und das ist gar kein richtiges. Ich kann mich schon immer gut selbst organisieren, aber mich belastet die ganze Situation, nicht zu wissen, was passiert, nicht planen zu können für die Zeit danach“, so Zoe. Der Notendruck ist groß: Zoe will Jura studieren, am liebsten in Berlin. Dazu muss sie einen Numerus Clausus von 1,5 schaffen. Aber erstmal wollte sie im Sommer ihre erste große Reise antreten, monatelang durch Asien reisen. Jetzt liegen alle ihre Pläne auf Eis.

„Ich habe Angst, vor allem um meine Familie und vorerkrankte Freunde. Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Ich vermisse meine Freunde, aber es macht mir Angst zu wissen, dass Millionen Menschen sterben könnten, wenn wir uns nicht an die Maßnahmen halten.“ Zoes beste Freundin Lucie (19) ist ein Einzelkind, seit Wochen hat sie ihre Freund*innen ausschließlich im Videochat gesehen. Lerngruppen dürfen nicht stattfinden, die Bibliotheken sind geschlossen, der Unterricht findet, wenn überhaupt, online statt. Lucie ist eine gute Schülerin, später will sie entweder Biologie studieren oder Kunst. „Es ist doch ein Lebensabschnitt, zwölf Jahre lang haben wir auf unseren Abschluss hingearbeitet und uns auf die Zeit danach gefreut. Und jetzt kann ich mich noch nicht mal an meinen letzten Schultag erinnern oder mein Abi so richtig  feiern. Gerade war ich noch eine ganz normale Schülerin und jetzt bin ich plötzlich erwachsen.“ Lucie und Zoe planen im Sommer nach Berlin zu ziehen und sind auf der Suche nach einer gemeinsamen WG. Vielleicht macht Lucie dort ein freiwilliges ökologisches Jahr, Auslandsaufenthalte sind wohl ohnehin kaum möglich. „Ich habe Angst davor, dass unser Leben nie mehr normal wird, so wie vorher. Es gibt so viele Themen, mit denen unsere Generation umgehen muss, von Klimawandel, über Genderfragen bis Rassismus. Und jetzt auch noch Corona.“

Für Owen und Quinten (20) aus Zoes Jahrgangsstufe am Gymnasium ist die Zeit der Kontaktsperre ein bisschen weniger einsam: Das ist der Vorteil, wenn man zusammen mit seinem Zwilling Abitur macht. Sie lernen zusammen, unterstützen sich gegenseitig. Nach dem Abi-Ball wollten die passionierten Gamer ein paar Wochen Familienurlaub in Korea machen, das fällt flach. „Irgendwie habe ich das Gefühl, dass uns die Pandemie auch Chancen bietet als Gesellschaft und zeigt, wozu wir gemeinsam in der Lage sind. Das finde ich viel wichtiger, als die Tatsache, dass ich vielleicht erst nicht in Urlaub fliegen kann oder erst später anfangen kann zu studieren“, meint Quinten. Eigentlich möchte Quinten ab September Games Management in Wedel studieren – ob das in Zeiten der Pandemie klappt? Owen benötigt für sein geplantes BWL-Studium einen guten Abschluss, aber mit Mathematik hat er im Home Schooling extrem zu kämpfen: „Das Abitur wird die größte Herausforderung meines Lebens. Und die Pandemie macht es für viele schwieriger, weil die Konzentration fehlt, wir Unterricht verpasst haben und man einfach schlechter lernen kann. Und das hat Auswirkungen auf unsere Zukunft.“

37 Grad begleitet vier junge Menschen beim Erwachsen werden in der Corona-Krise und zeigt, wie sich die Pandemie auf ihre Leben auswirkt. Wir erleben sie im Ausnahmezustand zuhause in ihren Familien, während der Prüfungen und dokumentieren, was danach in ihrem Leben passiert.