Das soll Recht sein? Umstrittene Urteile mit Ingo Zamperoni

Gerichte sorgen für Gerechtigkeit. Aber manche Urteile machen uns fassungslos. Gemeinsam mit Schöffen aus Norddeutschland diskutiert Ingo Zamperoni am Beispiel von drei besonders kontroversen Fällen, warum zwischen Rechtsprechung und unserem Gerechtigkeitsgefühl mitunter Welten liegen.

Ein Mann wird einer Vergewaltigung beschuldigt und landet für Jahre unschuldig hinter Gittern. Wie ist das in unserem Rechtssystem möglich? Welche Rolle spielen die Gutachter?

Wie kann es sein, dass der Täter in einem Mordfall bekannt, aber trotzdem auf freiem Fuß ist? Ein Grundpfeiler der Rechtsstaatlichkeit schützt ihn: Wer freigesprochen wurde, darf für dieselbe Tat nicht noch einmal vor Gericht gestellt werden. Warum ist dieser Grundsatz so wichtig und weshalb kann der Vater der Ermordeten trotzdem noch auf Gerechtigkeit hoffen?

Ist Mord gleich Mord? Oder gibt es sogar Freispruch, wenn eine Frau ihren Mann erschießt, der sie 15 Jahre lang gequält hat?

 

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Informationen zur Sendung

Sendedatum: 12./13./14.11.18 jeweils um 22 Uhr im NDR Fernsehen
Länge: 3x45'
Buch und Regie: Nadja Kölling (Fall 1), Yousif Al-Chalabi (Fall 2), Vivien Pieper (Fall 3)
Juristische Beratung: Dr. Susanne Perker
Kamera: Yousif Al-Chalabi, Axel Decker, Bernd Kreidel, André Krüger, Günther Wulff
Schnitt: Rainer Wolf, Udo Zühlsdorf
Redaktion: Christoph Bungartz, Anneke Hoppensack, Katja Wildermuth
Produktion: John Braun, Christin Gumpert, Lilia Schulz
Herstellung: Ulrike Schwerdtner
Ausführende Produzentin: Anna Grün, Martina Sprengel