Winter in den Schweizer Alpen – Wie Tiere überleben

Drei Herzschläge pro Minute, Verspeisen des eigenen Kots, oder Frostschutzmittel im Zellsaft – im Laufe der Evolution haben Tiere und Pflanzen eine Vielzahl faszinierender und intelligenter Strategien entwickelt, um den Winter in den Alpen zu überstehen.

Während sich Bären und Murmeltiere in ihre schützenden Höhlen zum Winterschlaf zurückziehen, bleiben Steinböcke, Gämsen, Schneehasen oder Bartgeier die kalte Jahreszeit über wach. Diese Tiere mussten sich etwas anderes einfallen lassen um die oft arktischen Temperaturen und das äußerst knappe Nahrungsangebot zu überstehen.

Die Dokumentation zeigt am Beispiel des Schweizerischen Nationalparks, welche Fähigkeiten Alpentiere entwickelt haben, um den kargen und widrigen Bedingungen in bis zu 3000 Meter Höhe dauerhaft standzuhalten. Und wie der Klimawandel das Verhalten der alpinen Bewohner verändert.

Der Park in Graubünden ist das größte Naturschutzgebiet des Landes und der älteste Nationalpark in den Alpen und Mitteleuropas. Er ist den Winter über geschlossen und der Zutritt strengstens verboten. So gibt es wohl keine andere Region in den Alpen, in der Wildtiere derart ungestört bleiben.

Das TV-Team begleitet Parkranger*innen und Forscher*innen, die einzigen, die auch im Winter in der Hochgebirgslandschaft unterwegs sein dürfen. Durch sie eröffnen sich einzigartige Einblicke in eine ansonsten ausschließlich den Wildtieren vorbehaltene Welt.

Sendedatum:13. Januar 2022 um 20.15 Uhr auf arte
Länge:52'
Buch und Regie:Marcus Fischötter
Kamera:Björn Lindenblatt, Réné Munder
Schnitt:Doreen Buchholz
Redaktion:Petra Boden (ZDF/arte)
Produktion:Alex Busch, Christin Gumpert, Nele Joka, Marius Meckl
Herstellung:Ulrike Schwerdtner
Ausführende Produzentin:Brigitta Schübeler
Produzentin:Jasmin Gravenhorst